ULRIKE OTTINGER RETROSPEKTIVE

FILMMUSEUM ÖSTERREICH, WIEN: 26. Mai bis 30. Juni 2022

"Anlässlich des 80. Geburtstags der Kinopionierin, Allroundkünstlerin und Weltreisenden Ulrike Ottinger präsentiert das Filmmuseum ihr filmisches Gesamtwerk. Gezeigt wird, was so noch nie zu sehen war: der gesamte revolutionäre Filmkosmos der Ulrike Ottinger aus Spiel- und Dokumentarfilmen. Ihre Arbeiten lehnen Konformität mit jeglichem Mainstream ab, sind Autor*innenkino ebenso wie Avantgarde. Ottingers Filme sind von hoher Anziehungskraft, sind Kino der Attraktion. Hier überwiegt das Staunen, die visuelle Neugier. Bei Ottinger begegnen wir Film als einem Konglomerat aus Malerei, Fotografie, Tanz, Musik, Architektur, Literatur, Choreografie, Rhythmus, Komposition, Licht- und Farbdramaturgie, aber auch als einer Wunderkammer des Dokumentarischen, wo sich mal Ethnografisches mit dem Poetischen mischt und mal Zeit keine Rolle spielt. Ottingers Arbeiten sind enorm dicht, alles – Objekte, Kostüme, Figuren(-namen) – ist kulturell aufgeladen. Die Filmemacherin vereint Stilelemente aus unterschiedlichsten Genres und Kunstrichtungen (Surrealismus, Dadaismus und Pop-Art), macht das Historische gegenwärtig sichtbar und öffnet Raum für Imagination. Mit ihren 80 Jahren kann Ulrike
Ottinger auf ein einzigartiges Werk fernab identitätspolitischer Vereinfachungen, Genregrenzen und Langeweile zurückblicken. Ein Kino, das niemals altern wird; ein Kino, das Queerness, die Kunst, die Vielfalt und das Unfassbare am Leben feiert. All das zelebriert das Filmmuseum mit und vom 26. bis 30. Mai sogar in Anwesenheit von Ulrike Ottinger. (...)"


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Hinweis: Nach dem Screening von Die Betörung der blauen Matrosen (1975) am 27. Mai 2022 spricht Ulrike Ottinger mit Katharina Müller, Kuratorin der Retrospektive, bei einem Auftaktgespräch über ihr vielschichtiges und revolutionäres Gesamtwerk und bietet damit auch einen persönlichen Vorausblick auf das Programm der Retrospektive des Filmmuseums.

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Dauer der Filmretrospektive: 26. Mai bis 30. Juni 2022

Von 26. bis 30. Mai in Anwesenheit von Ulrike Ottinger

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