Auswahl an Pressestimmen

Ulrike Ottinger: Was haben Sie auf den Spuren Chamissos erlebt?

Deutschlandfunk Kultur: Im Gespräch

Moderation: Katrin Heise

 

Am 15. Mai 2015 war Ulrike Ottinger zu Gast in der Sendung "Im Gespräch" bei Deutschlandfunk Kultur. Das 35-minütige Interview handelt zum großen Teil von ihrem aktuellen Filmprojekt "Chamissos Schatten".

Die schöne Stille - "Chamissos Schatten" bei der Berlinale

von Claudia Lenssen, Tagesspiegel Kultur 18.02.2016

 

Ulrike Ottinger zog es oft gen Osten. Ihre Spiel- und Dokumentarfilme entstanden in der Mongolei, in China, Japan und Korea, von nahegelegenen Schauplätzen wie dem Balkan ganz zu schweigen. Mit langem Atem und ausgefeilter Kameraarbeit aufgenommen, ist ihr Kino seit 40 Jahren ein Abenteuer eigener Art, in dem sich Reiselust und Sinn für die malerische Plastizität landestypischer Bauten, Trachten und Kultgegenstände mit ethnologisch inspirierter Sammelleidenschaft mischen, durch ihr fotografisches Werk und ihre Installationen gegenseitig ergänzen und überschreiben.

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„Chamissos Schatten“, Die Geschichte des Seeotter-Mädchens

von Daland Segler, Frankfurter Rundschau, 31.07.2017

 

Sie würde am liebsten „auf einem Schiff leben und immer unterwegs sein“, hat sie einmal gesagt. Bei ihrem jüngsten Werk hat sich Ulrike Ottinger diesem Traum für einige Wochen annähern können. Denn sie hat rund drei Monate lang eine der entlegensten Gegenden des Planeten besucht, die eine Brücke zwischen Amerika und Asien bildende Inselkette der Aleuten.

Wie ihre ethnographisch gefärbten Filme zuvor, etwa über die Mongolei, zeichnet sich auch Ottingers neue Arbeit durch die Faszination für eine wenig berührte Landschaft und die von ihr geprägten Menschen aus, vor allem aber durch die fast meditative Art der Filmerzählung.

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Auf den Spuren der Pioniere: „Chamissos Schatten“

von Harald Keller, Neue Osnabrücker Zeitung, 31.07.2017

 

... Ottingers Absicht, ihrem Film vorangestellt: den Ideen und Reiserouten der Seefahrer und Entdecker zu folgen und das „Erlebte umzusetzen in einer Kombination von Ethnologischem und Künstlerischem, Vergangenem und Gegenwärtigem“. Dieses Vorhaben ist ihr geglückt.

„Chamissos Schatten“ ist ein Fernsehereignis und auch ein Fernseherlebnis, sofern es gelingt, sich vom eingefahrenen Sehverhalten zu lösen. Ulrike Ottinger gewährt ihrem Publikum mehr Zeit, als man heute von Reportagen und Dokumentationen gewohnt ist. Deren Tempo wird bestimmt von der Angst, die Zuschauerschaft zu verlieren, wenn nicht in schnellem Takt neue Reize serviert werden. „Chamissos Schatten“ bildet den Gegenentwurf zu dieser Machart. ..

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Atemberaubende Aufnahmen

Saabrücker Zeitung, 31.07.2017

 

Ulrike Ottinger, bekannt als avantgardistische Filmemacherin, Malerin und Fotografin, führt den Zuschauer
auf eine Erkundungsreise weit in den Norden, wo der eurasische und der amerikanische Kontinent aufeinanderstoßen. Hier finden sich spektakuläre Meeres- und Vulkanlandschaften. Ottinger besucht dort Menschen, deren
Ethnien und Kulturen von einer langen Geschichte kolonialer Zwänge geprägt sind, [...]

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