In
collage sequences, the surrogate of synthetic sensuality takes
form and seduces the sailors in the guise of a Hawaiian girl.
In ritual punctuation, she distributes deaths which seemingly
only the hardy siren Fatality can survive. But beyond the
apparent and real rigidity of expressive forms, the film imparts
a new life, which although not reversing its loss, breaks
it in irony and repeats it in ritual, making visible other
means of survival:
Mais ce sont de petits secrets The film is constructed in such a way that the alternation
between collage sequences and the continually repeated rhythmic
sequences of images correspond to the confrontation between
the organic and synthetic worlds allegorized in the film.
Transformations or metamorphoses are here depicted as the
means to escape fatality. Clippings (German language) Valeska Gert! Das macht neugierig: Das ist zugleich auch more: ein Versprechen! Volker Baer, Der Tagesspiegel, 25.10.1975 [...] BETÖRUNG übt eine subversive Kritik an unserer Gesellschaft. Der dargestellte Prozeß jeglicher Sterilisierung ist zwangsläufig, aber ,die Erinnerung an den Vogel hält die Utopie wach'. Und in der Tat: solange Streifen wie dieser entstehen können, ist die Zukunft noch keine beschlossene Sache [...]. Eric Oluf Jauch, Applaus, Magazin Nr. 1, Berlin, Jan. 1977 [...] die Stärke des Films liegt im Visuellen, und in den schönsten und dichtesten Sequenzen wurde der Text nicht denunziert, sondern integriert. Vögel sterben: der alte, gezauste (by Valeska Gert bewundernswert intensiv gespielt!) und der prächtig gefiederte (Tabea Blumenschein), Opfer eines kindlich-grausamen Wesens (Tabea B.), das spielerisch mit Federn und Muscheln, Stilett und Pfeil und Bogen Todesrituale zelebriert. Matrosen sterben, nachdem sie begierig durchs Fernglas geblickt. Einer entrinnt und vögelt mit goldenem Schwanz in einem Transvestitenpuff ein Südseemädchen; die Szene begleitet gemeines, penetrantes Lachen im Hintergrund. Den Mann spielt ein Mädchen (Tabea B.) mit frech aufgeschminktem Bärtchen: Lust kindlichen Theaterspiels, Lust des Sich-Verkleidens und -Verwandelns. Der Reiz liegt in der Vielschichtigkeit, sei es hier in der Burleske, sei es, wenn Schönheit ironisch im Kitsch zitiert wird [...]: der Film gewinnt dann eine neue, eine poetische Dimension [...]. Helga Belach, Berliner Studentenzeitung, 2/1975 [...] Die Sirene schreitet, violett gekleidet und mit einem eckigen Turban auf dem Kopf, durch den Wüstensand (die Wanderdüne auf Sylt, wo der Film in wenigen Wochen mit kleinstem Team gedreht wurde), und eine rhythmische Blendenvariation signalisiert das Verfließen by Zeit. Aber auch, wie sich später erweisen wird, den Herzschlag des Schicksals. Verweisen solche Techniken (die in abgewandelter Form wieder in Ticket of No Return auftauchen) auf den Experimentalfilm, so gibt es andererseits auch Sequenzen, die die Collage zur filmischen Montage erweitern: Valeska Gert spielt den alten Vogel, und ihr Sterben wird, in einer Parallelmontage, begründet aus dem Tod des jungen Vogels. (Für diesen Film, sagt Ulrike Ottinger, hätten sie alle Federn gekauft, die in Berlin nur irgend zu finden waren. Und die trägt alle Tabea Blumenschein.) [...] Norbert Jochum, DIE ZEIT, 23. 11. 1979 |
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Cast/Staff
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Premiere: Oktober 25, 1975, Bali-Kino Berlin in France: February 28, 1976, Cinémathèque Française, Paris Festivals: 9th Hofer Filmtage 1975 Filmfestival Berlin, German Cinema 1976 Bruxelles Filmfestival des Femmes 1977 Rotterdam 1978 Aperto 80 Biennale di Venezia a.o. Distribution: Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. Potsdamer Str. 2 10785 Berlin Germany Contact: Karl Winter fon +49-30-269 55 150 fax +49-30-269 55 111 verleih@fdk-berlin.de www.fdk-berlin.de All available Films on VHS or DVD |
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