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Südostpassage
Eine reise zu den neuen weißen Flecken auf der Landkarte Europas
Ein Film von Ulrike Ottinger
Presse
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[...] Ulrike Ottingers sechseinhalbstündige
»Südostpassage«, eine Reise von Berlin ans Schwarze
Meer durch eine osteuropäische Landschaft, die auch im Off der
nächsten Osterweiterung der EU liegen wird, ist vor einem Gesamtwerk
zu sehen, das experimentelle (»Johnna dArc of Mongolia«)
und orthodoxe ethnografische Strategien (»Taiga«) verbindet.
Ottinger hat immer wieder den Fernen Osten erforscht. In »Südostpassage«
nähert sie sich dem byzantinischen Einflussbereich und einer
Kultur, die sich durch die Übergänge zwischen muslimischen
und (ost-)christlichen Einflüssen sowie der jüdischen Gemeinden
auszeichnet. Die Documenta fungiert unter den Produzenten des Films,
der in der Binding-Brauerei in einem Projektionsraum neben Louise
Bourgeois gezeigt wurde. Ottinger überschreitet die Nationalgrenzen
auf dem Balkan, indem sie einen kulturellen Raum wiederherstellt,
den auch die Regime des 20. Jahrhunderts nicht endgültig zerstören
konnten. Die sonore Stimme eines englisch sprechenden Erzählers
ergänzt die Bilder, vornehmlich Straßenszenen aus Breslau
oder Odessa sowie diverses Material aus Literatur und Philosophie.
Die »Südostpassage« ist durchaus einer ethnografischen
Expedition vergleichbar. Der Verzicht auf einen direkten Ton (der
in »Taiga« noch elementar wichtig war, tatsächlich
im Sinn einer Naturgewalt) öffnet einen »dritten Raum«
der Objektivität, aus dem die Beobachteten und die Beobachterin
zu verschwinden drohen. [...]
[...] Ulrike Ottinger's six-and-a-half-hour-long »Südostpassage«
(»South-East Passage«), a journey from Berlin to the Black
Sea through an eastern European landscape that will not even be included
in the next EU expansion towards the east, is to be seen before an
entire work that combines experimental (»Johanna d'Arc of Mongolia«)
and orthodox (»Taiga«) ethnographic strategies. Ottinger
has frequently explored the Far East. In »Südostpassage,«
she takes a closer look at the Byzantine sphere of influence and a
culture that is characterized by the interactions between Moslem and
(eastern) Christian influences as well as those of the Jewish communities.
Documenta helped in the production of this film, which was shown in
the Binding Brewery in a screening room next to Louise Bourgeois.
Ottinger crosses the national borders in the Balkans by restoring
a cultural space that even the 20th-century regime was not able to
destroy completely. The sonorous voice of an English-speaking narrator
supplements the pictures, mostly street scenes from Wroc_aw or Odessa
and various literary and philosophical material. The »Südostpassage«
can be justifiably compared with an ethnographic expedition. By doing
without original sound (which was essential in »Taiga,«
in the sense of a natural force), a »third space« of objectivity
is opened up from which the observed and the observer almost disappear.[...]
Bert Rebhandl, Areas of Refuge, Cinema in the diaspora
of Documenta11, Springer 3/02, Translation: Tim Jones
[...] Very different yet just as visually seductive is Ulrike Ottinger's
Southeast Passage: A Journey to New Blank Spots on the Map of Europe
(the title obviously ironizes the earlier colonializing implications
of "North West Passage"). Like Kanwar's film, Ottinger's
2002 record of a journey from Berlin through Eastern Europe and two
urban expeditions, in Odessa and Istanbul, achieves its effects through
film techniques that call attention to the medium itself. Although
I didn't get to see all of the three-part, six-hour work - a common
drawback in reviewing film presentations at art exhibitions - what
I saw was memorable: a huge market in Odessa with row after row of
food products and stout, feisty, mostly middle-aged women running
the stalls. I was struck by the humanity of these women - no waifs
here, no Botox, just big arms, ample busts, and lots of caustic interaction.
Heaps of white cheeses, making their visual appeal amid pools of translucent
whey, lashings of rich, opaque cream. Then the fishwives, to use the
old term, offering up their glistening, fleshy catch, vying with one
another to display the superiority of their wet, scaly wares and impatient
for the sale. Here, among the market women, Ottinger constructs that
seductive amalgam of nostalgia and utopia that so often filters our
view of marginal, outmoded lives and practices. Burt Ottinger's market
scenes make one think in more specifically economic terms as well.
After all, this is buying and selling on display here, competition
and comparison shopping, foregrounded by Ottinger's astute camerawork
and the robust appearance of the products and their sellers. Are these
succulent cheeses just a sheet of Pliofilm away from being the prepackaged
products of our impersonal shopping malls? Can we talk of a contrast
between use value and exchange value in the Marxist sense here? Or
is a market always a market? [...]
Linda Nochlin, artforum, September 2002
Weißer Fleck im Gedächtnis
Heute, an ihrem 60. Geburtstag, stellt Ulrike Ottinger ihr jüngstes
Werk auf der Documenta vor
Gemacht hätte sie den Film sowieso. Allerdings war völlig
unklar, wie ihr Dokumentarfilm finanziert werden sollte. Kaum zu glauben:
International wird Ulrike Ottinger gefeiert, in New York etwa gab
es eine Ausstellung ihrer Fotografien und eine Retro ihrer Filme im
"Museum of Modern Art" (MoMA). Aber in der Heimat gibt es
keine Gelder mehr, um ihre Projekte zu fördern. Da kam die Einladung
zur Documenta 11 gerade recht. Der künstlerische Leiter, Okwui
Enwezor, hatte ihre Werke in New York kennen gelernt und wollte sie
bei der weltgrößten Kunstausstellung unbedingt dabei haben.
Dafür gabs auch ein klein bisschen Geld. Und weil deutsche Fördergremien
immer nur lokal bezogen fördern, die Documenta aber in Kassel
stattfindet, gabs sogar noch ein kleines Sümmchen der hessischen
Filmförderung. "Das reichte natürlich bei weitem nicht
für die Produktionskosten", so Frau Ottinger, "aber
geholfen hat es doch."
Dass Enwezor sie unbedingt dabei
haben wollte, ist nur folgerichtig: Beider Thema ist der Kulturtransfer,
ergo das Verhältnis verschiedener Kulturen zueinander. In der
Vergangenheit ist die Filmemacherin aus Konstanz, die seit beinahe
30 Jahren in Berlin lebt und arbeitet, in die Taiga gefahren, in die
Tundra und die Mongolei. In ihrem letzten großen Werk "Exil
Shanghai" ging sie auf Spurensuche nach deutschen Autoren in
Chinas Metropole. Für ihr jüngstes Werk "Südostpassage"
ist sie etwas näher geblieben, bereiste die Länder Südosteuropas.
Die aber scheinen viel weiter weg als Asien: "Alle sprechen von
Europa, aber die Häfte davon ist vollkommen vergessen."
Sie hat sich auf Spurensuche begeben, fuhr alten Wirtschaftswegen
und Kulturtangenten nach, bis hin zu dem einst glänzenden Odessa.
Und sie stieß schon bei der Visa auf ungeahnte Schwierigkeiten;
vom Mieten eines Autos vor Ort ganz zu schweigen. Heute scheinen diese
Landstriche vergessen, ein weißer Fleck auf der Globalisierungskarte.
Die Ottinger hat sich einfach
ins Auto gesetzt und gefilmt. Aus Kostengründen musste sie auf
einen Kameramann verzichten. Auch aufs klassische 35mm-Material. Stattdessen
machte sie sich alleine auf, "bewaffnet" nur mit einigen
Übersetzern, hat selbst gedreht und sich hierfür eine Digitalvideokamera
geliehen: "Nur geliehen!" Eine solche Reise passt bestens
ins Documenta-Konzept. Schon bei der letzten unter der Regie von Catherine
David, sind Video-Travels entstanden, die im Internet vorgestellt
wurden.
Ihre Reise hat die Ottinger schon
im Sommer 2000 gemacht, kurz vor Enwezors Anfrage. Damit verrät
die Dame ungewollt auch eins der gut gehüteten Documenta-Geheimnisse:
wie lange im Voraus die Künstler eingeladen werden. Danach erst
hat sie ihr Material geschnitten - und erstmals nicht nur die Bilder
für sich sprechen lassen, sondern mit Archivaufnahmen, mit Musik
der Region, mit Zitaten von Manès Sperber und Joseph Roth kontrastiert.
Das glänzende Europa von einst, verlassene, vergessene Landstriche
von heute. Erstmals ist ein Film der Ottinger erst am Schneidetisch
entstanden. Und er wurde gerade eben noch so fertig. Die Strapazen
sind ihr noch anzumerken. Heute wird das dreiteilige Werk (Wroclav-Varna/Odessa/Istanbul)
uraufgeführt. Zur Eröffnung der Documenta. Und punktgenau
an ihrem 60. Geburtstag. Mitten in den Ausstellungsräumen wird
das sechsstündige Werk in einer Black Box laufen, nonstop, als
Endlosschleife. Ob er je ins Kino kommen wird oder nur auf DVD, ist
fraglich. Vielleicht ist die Documenta die einzige Gelegenheit, den
Film wirklich auf großer Leinwand zu sehen. Auch Frau Ottinger
will sich in Kassel mal ins Dunkel setzen und schauen, wie ihr Werk
so ankommt. Dass die Besucher rein- und rausströmen, damit muss
sie schon rechnen. Trotzdem ist es für sie nichts anderes, ob
sie ihr Werk im Kino oder auf einer Kunstschau zeigt: "Da zeigen
andere auch nur ihre neuen Sachen." Sie hat ja auch schon Filme
auf der Biennale vorgestellt. Und ob Filmfestival oder Kunstevent:
Lampenfieber hat man sowieso. Zwischen Film und Kunst hat sie, die
selbst Kunst studierte und einst in Konstanz eine Galerie leitete,
nie getrennt: "Ich fühle mich in allen interessanten internationalen
Kontexten wohl."
So auch auf der Documenta. Sie
ist eine von 118 internationalen, von elf deutschen, von acht Berliner
Künstlern. Auch andere Filmemacher sind vertreten: Chantal Akerman,
Isaak Julien, Jonas Mekas. Dafür blieben andere, "klassische",
ergo bildende Künstler draußen, wie der jetzt schmollende
Markus Lüpertz. Ausgetauscht mit anderen Documenta-Künstlern
hat sich die Ottinger aber nicht. "Ehrlich gesagt war ich bis
letzte Woche noch mit meinem Film beschäftigt. Ich habe jetzt
erstmals auf die Liste geguckt, wer da so alles kommt." Und sie
war begeistert. Einige Künstler kennt sie schon, andere wird
sie vielleicht kennen lernen. Erstmal muss sie ihren Film promoten.
"Aber später fahr ich noch mal privat hin. Dann komm ich
nur zum Gucken."
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 6. Juni 2002
Filmgeschichten vom Rande Europas
Wie nah, wie fremd. Ulrike Ottinger erzählt mit der Kamera Geschichten
aus Osteuropa. Odessa, Istanbul, Breslau. Geschichten von wunderschönen,
bröckelnden Villen, Geschichten von zerteilten Rinderköpfen
auf einem Markt, Geschichten von alten Frauen, die in Kittelschürzen
ihre Hunde ausführen.
Erste Erkenntnis: Die alltäglichen menschlichen Lebensäußerungen
unterscheiden sich von Kultur zu Kultur nur wenig. Und doch sind unsere
östlichen Nachbarn uns immer noch allzu unbekannt. So nah, so
fremd. "Eine Reise zu den neuen weißen Flecken auf der
Landkarte Europas" untertitelt Ottinger ihren Film. Die 1942
geborene deutsche Filmemacherin bleibt mit ihrem Werk "Südostpassage",
das in der Binding-Brauerei gezeigt wird, ihrem Stil treu. Fast ohne
Kommentar vertraut sie auf die Erzählkraft ihrer Bilder. Eine
rastlos streunende Kamera fängt Gesichter ein. Eindrucksvoll
und beschämend etwa, wenn auf einer Wiese in Odessa Menschen
stehen, die sich Zettel mit Wohnungsgesuchen ans Revers geheftet haben
- lebende Litfaßsäulen auf dem Vorstadt-Bolzplatz.
Eine Reise an Europas Rand. Sechs Stunden dauert ihr Film. Unmöglich,
ihn am Stück auf der Ausstellung anzuschauen. Aber man setzt
sich immer wieder davor wie ein Reisender, der aus einem Eisenbahnfenster
stets neue Städte sieht, und lässt sich immer wieder eine
andere Geschichte erzählen. Aus einer nahen, fremden Welt.
Bettina Fraschke, Hessische Niedersächsische
Allgemeine, 12. September 2002
Übergang ohne Ende
Warten, schauen: Sieht man Ulrike Ottingers sechsstündigen Reisefilm
"Südostpassage", ist es, als würde man selbst
durch Polen, Ungaren, Odessa, Istanbul streifen und die neuen Mikro-Ökonomien
dieses "neuen Europas" erkunden.
Im Forum gibt es diese seltsame Tradition,
jedes Jahr mindestens einen Film mit extremer Überlänge
zu zeigen. Viele Berlinale-Veteranen verbinden mit diesem Format die
intensivsten Erfahrungen: Claude Lanzmanns "Shoa", Marcel
Ophüls' "Hotel Terminus", Béla Tarrs "Sátántangó",
Jaques Rivettes "Out 1: Noli me tangere" waren hier zu sehen.
Auch Ulrike Ottingers stets formatsprengende Werke wurden schon mehrfach
in dieser undeklarierten Untersektion vorgeführt; zuletzt 1997
ihre sehr berührende, viereinhalbstündige Dokumentation
"Exils Shanghai".
Mit all diesen Extra-Large-Filmen hat
es eine eigene Bewandtnis, sorgt doch die Länge allein schon
für eine gewisse Bindung zwischen Zuschauer und Werk. Meist ist
es das eigentümliche Tempo, dass die Filme anschlagen: Sie sind
in der Regel extrem langsam, was dazu führt, dass man nach einer
Stunde entweder gelangweilt das Kino verlässt oder aber wie hypnotisiert
weiter schaut und schaut.
Ulrike Ottingers 363-minütige "Südostpassage"
ist darin dem Reisen sehr ähnlich. Denn auch beim Reisen überlässt
man sich einem anderen Zeitgefühl. Abseits von Museumsbesuchen
und anderen Freizeitspotarten besteht das eigentliche Reisen ja vor
allem aus Warten - auf den nächsten Bus, auf den nächsten
Zug, auf den Reisegefährten. Da sitzt man dann, der nächste
Bus kommt erst in zwei Stunden oder zwei Tagen, das eröffnet
die schöne Möglichkeit, einfach nur zu schauen: wie sich
der Platz vor dem Bahnhof mit Schulkindern füllt, wie auf dem
Markt die alten Frauen ihre selbst gepflückten Beeren und Pilze
auspacken, wie von den Gebäuden der Putz bröckelt.
Wer diese Momente des Reisens liebt,
kommt in Ottingers Film auf seine Kosten. Es ist, als wäre man
tatsächlich auf "Südostpassage", würde von
Wroclaw nach Varna zuckeln, durch Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien
und Bulgarien fahren (Teil I); tagelang durch Odessa (Teil II) und
fast wochenlang durch Istanbul (Teil III) streifen. Immer als Passant,
als Tourist mit diesem hungrigen Blick für die Kleinigkeiten
des Alltags der Anderen, wo der eigene nur noch aus Bewegung besteht.
Der Vorteil, wenn man dabei im Kino sitzt, besteht darin, dass man
sogar noch mehr Zeit und Muße zur Betrachtung und zur Reflexion
hat, als wenn man selbst unterwegs wäre.
So gehen einem während der "Südostpassage"
ständig Fragen durch den Kopf, die der Film durch seine Bilder
stellt, aber natürlich nie beantwortet. Was hat es auf sich mit
diesen seltsamen Ökonomien, in denen arme Menschen an Straßenrändern
fast wertlose Produkte in geringsten Mengen feilbieten: zwei Gläser
Marmelade, ein Plastikspielzeug, drei Kugelschreiber? Wo sind die
Bürger hin, die einst die Jugendstilvillen in Eger bewohnt haben?
Wer hat die Macht in diesen Ländern, in denen Alte und kleine
Kinder sich auf abgelegenen Märkten ihren Lebensunterhalt verdienen
müssen?
Die Bilder von diesen "neuen weißen
Flecken Europas", wie Ottinger es im Untertitel benennt, ähneln
sich: Straßenhandel, verfallene Häuser, neugierig in die
Kamera schauende Menschen. Manchmal werden Fragen gestellt, ein paar
Leute erzählen etwas von sich, von den heutigen Zeiten, was sie
so machen, wer sie sind. Im Verlauf verdichten sich die pittoresken
Beobachtungen zu regelrechten Strukturanalysen.
Es sind vor allem die Frauen, die sich
in diesen Mikro-Ökonomien bewegen; dass die Männer in diesen
Gegenden auf seltsame Weise unbrauchbar und meist abwesend sind; dass
eine Stadt wie Odessa im Alltag von Frauen regiert wird, dass diese
Frauen aber real gar keine Macht haben und keinen Einfluss nehmen.
Erst in Istanbul ist das wieder anders. Von den neunen "Russenmärkten"
der Peripherie wendet sich Ottingers Blick schließlich den alten
orientalischen, männlich dominierten Basaren im Stadtinnern zu.
In fast unheimlicher Weise macht Ottingers
Film das merkwürdige Doppelgesicht dieses "neuen Europas"
sichtbar: Auf der einen Seite herrscht die große Verwahrlosung,
die heruntergekommenen Bauten illustrieren bestens das soziale Gefüge
und umgekehrt. Auf der anderen gibt es überall glänzend
neue Werbeflächen und abgetrennte Inseln einer Luxusökonomie,
die sich aus reiner Spekulation nährt. Aus dem Off erklingen
dazu von Zeit zu Zeit literarische Auszüge, zum Beispiel aus
Elias Canettis Autobiografie, sie sorgen für Melancholie. Vom
viel beschriebenen und gelobten Gemisch von Völkern und Sprachen
sind nur noch Rudimente übrig. Ein ganzer Landstrich scheint
gefangen im Purgatorium des ständigen Übergangs - das Alte
geht schon lang nicht mehr und das Neue auch nicht.
Barbara Schweizerhof, Die Tageszeitung, 7. Februar
2003
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